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dieſer Malchow jemals eine Anſtellung in ſeinem Vaterlande erhalten haben kann.“
„Ah— er wußte im Trüben zu fiſchen! Erin⸗ nerſt Du Dich der Traurede, die er dem Sekretär ſeines Vetters eingeübt hatte?“
Frau von Schollin zuckte zuſammen. Mein Gott, bricht denn alles über meinem Haupte zuſammen— dachte ſie, und dennoch zeigte ihr Geſicht ein ruhi⸗ ges Lächeln.
„Eine traurige Erinnerung!“— murmelte der Marquis.„Es iſt ein Schandfleck, den ich gern mit einigen Jahren meines Lebens von den Manen mei⸗ nes Bruders abwaſchen möchte.“
Eugen hörte alles achtlos mit an. Es ſollte aber eine Stunde kommen, wo dieſe Worte mit Don⸗ nerſchall in ſeine Bruſt eindringen würden. Das Geſpräch wendete ſich. Eugen trat dem Ti che näher, wo Caritas in tiefen Gedanken die Blätter eines Albums betrachtete ohne etwas zu ſehen.
„Sie ſcheinen eher traurig als fröhlich durch das Wiederfinden Ihrer Eltern geſtimmt,“ ſagte er mit vorwurfsvollem Tone, indem er ſich ihr gegen⸗ überſetzte und damit ſich und ſie von der übrigen Geſellſchaft etwas iſolirte.
Caritas ſchreckte auf:


