Teil eines Werkes 
2. Band (1857)
Entstehung
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Selbſtmorde des Oberförſters gleichgiltig an. Sein Gedächtniß führte erſt nach manchen andern Plaude⸗ reien, die beſonders den eigenthümlichen Abſtand ſeines erſten Aufenthaltes in den deutſchen Landen gegen dieſen zweiten betrafen, den NamenMal⸗ chow' wieder vor ſeine Seele. 1

Julie, haben wir nicht einen Malchow gekannt in M.? Mir iſt es, als ſtiege das Bild eines mauvais sujet vor mir auf bei dieſem Namen.

Die Marquiſe ſann nach.

Franziska ſaß auf Kohlen. Röthe und Bläſſe wechſelten ſchnell auf ihrem Geſichte. Es wurde ihr gewiß, daß Malchow wirklich von ihren frühern Schickſalen unterrichtet geweſen ſein konnte, als die Marquiſe nach langem Nachdenken lebhaft ausrief:

Anh gewiß, Armand! Der Vetter des Poltzeikommiſſarius hieß Malchow

Wenn es der iſt, fiel der Marquis lachend ein,ſo wird es Schade ſein, daß er ſich nicht frü⸗ her eine Kugel durchs Gehirn gejagt hat.

Was war es doch mit ihm damals? fragte die Marquiſe.

O vielerlei! vielerlei! Er diente uns als Spion! Laſſen wir das ruhen! fügte er dann verlegen hinzu.Aber es iſt kaum denkbar, daß