Teil eines Werkes 
2. Band (1857)
Entstehung
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wornach ſie ihrem Namen Deſalles den ihres Land⸗ ſitzes ‚Beauveau' vorgeſetzt, hinlänglich geſprochen hatte, daß ſie drei Söhne beſitze.

Warum haſt Du ſie nicht mitgebracht, Maman? fragte Caritas.

Die Marquiſe hatte ſich gleich von vorn her⸗ ein den deutſchen Mutternamen verbeten und ihr befohlen ‚Maman zu ſagen.

O, mein Gott, das wäre eine Laſt geweſen! rief die Marquiſe ganz entrüſtet.Dieſe deutſche Fa⸗ milienliebe, die ſich mit ihren Sprößlingen herum⸗ ſchleppt, habe ich Gott ſei Dank in Frankreich ver⸗ lernt. Meine Söhne haben ihren Erzieher, ſie leben in Beauveau, während wir Paris ſelten verlaſſen.

Und werde ich auch in Beauvean bleiben? fragte Caritas naiv.

Bewahre, mein Kind! Du wirſt den Glanz unſerer Geſellſchaften erhöhen Du wirſt der Schlüſ⸗ ſel zu tauſend Vergnügungen werden, denen die Frau bei vorrückender Lebensperiode entſagt, wenn ſie keine Tochter zu präſentiren hat.

Wird aber dadurch zwiſchen mir und meinen Brüdern nicht ein ſehr kaltes Verhältniß eintreten? Was thut das? Ich hoffe, Du wirſt ſo klug