Teil eines Werkes 
2. Band (1857)
Entstehung
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ſtarr, wie abweſend mit ſeinen Gedanken, auf die beiden Piſtolen geheftet hielt. Von der leiſen liebkoſenden Berührung aufgeſchreckt, ſah er ſich wild im Zimmer um:— pfliehen— o ja— brachte er abgeriſſen hervor—„fliehen, wohin aber? Und dann verfolgt — und dann ergriffen— und dann machtlos— der Willkür anderer verfallen— auf die Vergan⸗ genheit zurückblickend mit dem Grimm im Herzen!“

Er ſah ſeinem Weibe ernſt und voll ins Auge. Es war, als wenn ein Funken von Gefühl in ſeinen Blick treten, als wenn ein längſtverſchwundener Lie⸗ besſtern in dem wüſten Nachtgraus dieſes verwilderten Herzens aufgehen wolle. Eine Sekunde lang ſchien es, als würde Erbarmen die Eiskruſte ſeines Innern ſprengen, als würde der Aufblitz alter guter Empfin⸗ dungen den Nebel ſcheuchen, der ſein Herz längſt von der menſchlichen Güte entfremdet und den Ehebund zwiſchen ihm und ſeinem Weibe zu einem entſetzlichen Joche für dasſelbe gemacht hatte.

Es ſchien, als würde etwas beſſeres in dieſer kalten und grauſamen Männerbruſt reif.— Es ſchien! Denn plötzlich brach alles wieder in Nacht und Fin⸗ ſterniß zuſammen, die menſchliche Wallung erſtickte

im Keime, und er faßte ſein Weib hart an dem Arme und führte ſie gewaltſam zur Thüre, indem er ſagte: