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„Du biſt mir im Wege.— Geh! Ich kann Dir nicht helfen! Es muß ſein! Es geht nicht anders! Fort mit Dir!“—
Während ſie, in Thränen ausbrechend, auf der Schwelle ſich niederwarf und in flehentlichen Tönen zu ſeinem Herzen zu reden ſuchte, drückte er die Thür zu, ſchob den Riegel vor und rief mit einem ſchauderer⸗ regenden Akzente:
„Sie hatte keine Furcht vor dem Tode!— Sie
hatte Muth zu ſterben! Pfui— pfut über den elen⸗ den Schwächling, der noch länger zögert““
Darauf wurde es ſtill. Eine Minute— vielleicht auch zwei oder drei Minuten— das arme Weib wußte es nicht. Sie rang unter furchtbaren Qualen die Hände— dann kreachte ein Schuß— gleich darauf ein zweiter— Frau von Malchow ſtürzte aufſchreiend nieder— ihre Stirn ſchlug auf die Schwelle der Thür, die ſie von dem harten Gatten trennte.
Das Haus kam in Allarm. Die Dienſtleute und die Jägerburſchen eilten herbei. Man fand die Ober⸗ förſterin bewußtlos— die Thür des Zimmers, worin die Schüſſe gefallen waren, verriegelt.
Als man endlich, nach manchen fruchtloſen Ver⸗ ſuchen, einzudringen vermochte in dieſen unglückſeligen
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