Teil eines Werkes 
2. Band (1857)
Entstehung
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umhergeſtreut und die runden Oeffnungen, wie Ge⸗ ſpenſteraugen ihr entgegengerichtet, ſo zeigte es ſich ihren Blicken. Sie konnte nicht anders glauben, als daß ihr Gatte eine Reviſion ſämmtlicher Piſtolen und Büchſen nöthigbefunden habe.

„Was haſt Du vor?“ fragte ſie ſchüchtern, aber mit lächelndem Erſtaunen ihre Augen nochmals rund⸗ um ſchickend. Der Oberförſter wurde erſt jetzt ihre Anweſenheit gewahr. Er richtete ſich ſchnell empor von dem Hunde, dem er geliebkoſet hatte, und ant⸗ wortete ſo kurz wie ſonſt, aber in einem ganz andern Tone:„Eine Reiſe!“

„Eine Reiſe,“ wiederholte ſie und trat muthig einen Schritt weiter vor.„Wozu aber dieſe Piſtolen— wozu die Büchſen— wozu, Georg?“ Eine Ahnung ſchien ſie zu erfaſſen. Hingeworfene Worte von Schwech⸗ ten ſtiegen mahnend in ihr auf.— Sie trat ganz nahe zu ihm heran und blickte in ſein Geſicht.

„Wozu?“ wiederholte er kalt.—„Ich will pro⸗ biren, was am beſten trifft!“ Er nahm eine der Piſtolen vom Tiſche in die Höhe. Die Ahnung der Oberförſterin wuchs und nahm den Charakter der Gewißheit an. Die Furchtloſigkeit der Verzweiflung kam über ſie, als ſie, dicht vor ihm ſtehend, ſeine

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