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gend hinter ſich, wo der Mann mit kecker Freiheit ſpielend in Gefühlen ſich tummelt— ſeine Welt⸗ kenntniß entſchleierte ihm die Gefahren, welche die Herzen mit Ketten umſchlingen, die von Reue ſchwer und verwundend für die Seele werden können. Die Illuſionen von Liebesglück in jeder Geſtalt und in jeder zärtlichen Vereinigung hatte er nie gepflegt, und er war auch jetzt weit entfernt von dem Gedanken an tiefere Gefühle, als an eine laue Theilnahme, die das Wohl und Wehe der jungen ſorgloſen Ca⸗ ritas für ihn intereſſant machte.
Der Oberförſter begegnete dem Mädchen auf dieſem Heimwege ins Schloß. Wie ein Donner⸗ ſchlag vom wolkenloſen Himmel herab traf ihn dieſer Anblick. Er blieb ſtehen. Ahnungsſchwer legte ſich die Frage ſeinem ſchuldbewußten Herzen vor: woher, weßhalb und wie?.
Er wußte, daß ſie abgereiſt war, daß ſie in der Reſidenz eine bleibende Stätte gefunden hatte. Mit innerm Jubel hatte er ihre Entfernung ver⸗ nommen. Sie war ihm eine läſtige Zeugin vergan⸗ gener Zeiten und ſie ſtand ſo weit aus ſeinem Kreiſe, daß er ihr nirgend beikommen konnte. O, wie er
dieß Mädchen haßte, wie glühend er ihren Untergang wünſchte!


