Teil eines Werkes 
2. Band (1857)
Entstehung
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gende Geſuch der Kranken vom Marquis eine voll⸗ ſtändige Erklärung der Verhältniſſe, mit Beifügung der Trauſcheine, an die Eltern abgegangen iſt. Mit dieſen Briefen und der Benachrichtigung der lebensge⸗ fährlichen Krankheit ihrer Tochter hat der Marquis die dringende Bitte um Verſöhnung verbunden. Wahrſcheinlich hat er auch dabei die Fürſorge der Großeltern für ihr Enkelkind beanſprucht, wenigſtens ſagte er mir jetzt beim Hinabſteigen auf der Treppe,

daß er damals von ſeinem Schwager ſtatt jeder an⸗

deren Antwort einen Todtenſchein erhalten habe, mit der kurzen Nottz: ſeine Eltern wären nicht geneigt, ihrer leichtſinnigen Tochter zu verzeihen.

Es iſt klar, der Schwager hat ihn betrogen rief der General.Wozu? das iſt mir nicht ſo klar. Ein Todtenſchein iſt bald ausgeſtellt dazu⸗ mal waren Todtenſcheine an der Tagesordnung.

Mit welchem Entzücken wird die Marquiſe ihre ſchöne Tochter begrüßen! ſagte die Baronin.

Ja, weil ſie ſchön iſt, warf der Aſſeſſor ein, ganz gewiß mit Entzücken!

Sie trauen der Marquiſe wenig wahres Ge⸗ fühl zu ſagte der Baron Plathen..

Ihr theatraliſcher Putz macht mich bedenklich

entgegnete der junge Juriſt.