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weniger glücklichem Endreſultate ſolche Unbekannt⸗ ſchaft hätte werden können.
Er geſtand von der Eröffnung ſelbſt im höchſten Grade überraſcht zu ſein, da ihm die Marquiſe im Geſpräche nur einmal beiläufig von einem Kinde, das in Deutſchland begraben liege, geſprochen habe.
„Sie hegte gewiß nicht den geringſten Zweifel über dieſen Tod,“ meinte er,„ſonſt hätte ſie mich beauftragt nach dem Kinde zu forſchen. Ich beſaß ihr Vertrauen in ſo hohem Grade, daß ſie mich in alle Familienſtreitigkeiten früherer Zeit einweihte— warum ſollte ſie nicht gleiches Vertrauen in Rück⸗ ſicht auf ein Kind entwickelt haben, das, zwar in heimlicher Ehe geboren, doch immerhin ein legitimer Sprößling war, welcher keinen Makel auf ſie warf. Sie ſelbſt war jetzt nicht im Stande, mir Rede zu ſtehen— ihr ganzes Sinnen und Denken feſſelte ſich nur auf die Beſitznahme eines ſo lange betrau⸗ erten Gegenſtandes, aber der Marquis flüſterte mir zu: daß zu dieſer Machination, ſo fern es ſich be⸗ ſtätige, daß das Kind noch lebe, jedenfalls Habſucht und Eigennutz des Bruders den Impuls gegeben haben. Die Marquiſe iſt unmittelbar nach ihrer Flucht aus dem väterlichen Hauſe ſehr krank geworden, das


