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haft, ein Kind ‚Caritas divina, das iſt die göttliche Barmherzigkeit, zu nennen.“
„Nun etwas abſurd wäre es immerhin,“ meinte die Baronin.
Der General ſchwieg noch immer. Er hatte den Seitenhieb des jungen ſpottluſtigen Juriſten wohl bemerkt und hütete ſich nun keine Blößen zu geben. Er war ſicher, das Geheimniß der Bedeu⸗ tung von den frageluſtigen Damen ohne ſein Dazwi⸗ ſchenkommen enthüllt zu ſehen.
„Ich bin Ihrer Meinung nicht,“ warf die erſte Fragerin hin.
Der Aſſeſſor nickte beiſtimmend. Er weidete ſich verſtohlen an dem Manöver des alten Kriegshelden, der nicht verrathen wollte, daß er die Ererzitien ſei⸗ ner Knabenjahre in der lateiniſchen Sprache ganz unnöthig gemacht hatte.
„Es liegt im Gegentheile etwas rührendes in dem Segensſpruche, womit ein vielleicht tief beküm⸗ mertes Mutterherz dieſe Reliquie aus dem Bonaparte⸗ Regime dem Zufalle und der Weltbedrängniß über⸗ geben hat,“ ſagte der Aſſeſſor.
„Etwas rührendes?“ riefen mehrere Stimmen.
„O ja,“ erklärte die Baronin, die der Phraſe Bedeutung kannte.


