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„Finden Sie das nicht, Erzellenz?“ fragte der Aſſeſſor boshaft.
Der alte Herr ſaß auf Kohlen. Er drehte ſei⸗ nen Schnauzbart und murmelte etwas, das wie eine Beiſtimmung klang, im Grunde jedoch eine Art Fluch war.
„Was heißt es denn?“ fragte endlich ein Fräu⸗ lein naiv.
„Die göttliche Barmherzigkeit beſchütze Dich!“ erklärte die Baronin.
Jetzt löste ſich des Generals Zunge wieder.
„Laſſen Sie es heißen, wie es will,“ lärmte er los,„erzählen Sie lieber, wie ‚dieſe Reliquie aus dem Bonaparte⸗Regime:— Aſſeſſor, bisweilen haben Sie vernünftige und hübſche Beziehungen— von ihren Mutterarmen in fremde Hände gekommen iſt. Hat man denn gar nicht verſucht der Geſchichte auf den Grund zu gehen?“
„Darüber weiß ich nichts genaues,“ berichtete die Baronin.„Mich intereſſirte die Kleine, als ich vor zwei Jahren meinen Bruder in Schwechten be⸗ ſuchte, und da eine Ingendgeſpielin von mir die Pflegemutter dieſes Kindes geworden war, ſo erfuhr ich zufällig ihre Abſtammung und die vereitelte Hoff⸗ 1857. IV. Caritas. II. 2


