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noch nicht hinreichend alle Unbill ausgeglichen hatte, die dem Lande und den Einwohnern von den Fran⸗ zoſen zugefügt worden, ſo überwucherte doch ſchon ein gewiſſer romantiſcher Geiſt die Erinnerung daran.
Alles Andere trat für den Augenblick in den Hintergrund. Man drängte ſich aus den verſchiede⸗ nen Zimmern herzu, um die Dame zu bewundern, die der Welt und den Kindespflichten getrotzt hatte, um dem Manne ihrer Liebe zu folgen. Man wollte den Mann ſehen, der ein dentſches Mädchenherz der⸗ geſtalt zu bezaubern vermocht hatte, um ſie zu ſol⸗ chen Schritten zu bewegen. Man fragte— man hörte und man ſtaunte!
Der Marquis konnte als Typus eines echten, gut konſervirten und ſehr gewandten Franzoſen gel⸗ ten. Sein Auftreten zeigte den Weltmann und den geweſenen Krieger. Er vertiefte ſich bald nach ſeinem Eintritte mit einigen Herren in politiſche Materien und gewann durch ſeine intereſſanten Aufſtellungen einen kleinen Kreis von ſehr aufmerkſamen Zuhörern.
Die Marquiſe war eine ſchöne, blühende Frau von prächtigem Wuchſe. Ausgezeichnet ſchönes blon⸗ des Haar, das ſie nach damaliger Mode à la neige trug, zierte den klaſſiſch geformten Kopf und faßte mit den kleinen luftigen Löckchen eine ſchneeweiße
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