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In dieſem Momente riß der Bediente die Flü⸗ gelthüren auf— immer ein Zeichen, daß fremde Gäſte zum erſtenmale das Plathen'ſche Höôtel beſuch⸗ ten— und meldete: den Marquis Armand de Beauveau⸗Deſalles und die Marquiſe Julie Beau⸗ veau⸗Deſalles aus Paris.
Die ganze Verſammlung blickte überraſcht nach dem eintretenden Paare, das von dem Barone Pla⸗ then und ſeiner Gattin erwartet war. Man kannte dasſelbe ſchon aus verſchiedenen Mittheilungen des Barons, der in Paris dieſe Bekanntſchaft gemacht und ſeine Freunde durch Erzählungen dafür zu in⸗ tereſſiren gewußt hatte.
Man wußte dadurch von einer romantiſchen Vergangenheit und von einer heftigen Feindſchaft zwiſchen den Eltern der Marquiſe und dieſer. Der Baron hatte kürzlich mitgetheilt, daß die alten Eltern endlich, nach dem Tode ihres einzigen Sohnes, zur Verſöhnung geneigt geworden wären und daß die Familie Beauveau⸗Deſalles ſich zur Reiſe in die Hei⸗ mat rüſte.
Mit welchen Blicken die Geſellſchaft alſo dem vielbeſprochenen Paare entgegenſah, läßt ſich denken. Der Menſch hat einmal eine Vorliebe für das Erx⸗ travagante, und wenn auch im allgemeinen die Zeit


