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vornehmem Air, armen Leuten übergeben, und es müſſen ganz abſonderliche Zwiſchenfälle dieſe Dame abgehalten haben, ihr Kind wieder abzuholen.“
„Das iſt ja eine vortreffliche Nouvelle!“ rief die würdige Erzellenz—„referiren Sie doch gefälligſt genau, meine Gnädigſte!“
„Es iſt nur blutwenig zu referiren, Erzellenz. Das Ende der Geſchichte ermangelt des tragiſchen oder befriedigenden Schluſſes.“
„Wir begnügen uns mit dem Verſprechen der Fortſetzung,“ fiel der junge Juriſt ein.
„Seien Sie ſtill, Aſſeſſor,“ kommandirte der General.„Beginnen Sie, Gnädigſte: Es war in den Jahren des preußiſchen Elendes⸗— ℳ
Alle Anweſende lachten. Die Baronin ſträubte ſich, nach der Schablone des alten Kriegers fortzu⸗ fahren, und meinte, die Lebensgeſchichte der jungen Caritas böte wenig erzählenswerthes, man müſſe ſich mit einigen Skizzen und Schilderungen be⸗ gnügen.
Der General hielt mit komiſcher Verwunderung beide Hände gegen die Ohren und fragte mit Sten⸗
torſtimme:„Wie heißt man? Caritas heißt man?
Caritas— ein küriöſer Name, höchſt küriös!— Auf Ehre!“


