Teil eines Werkes 
2. Band (1857)
Entstehung
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s ſollen wir in den Gärten, wo man nicht ein Blatt angreifen kann, ohne ſich die Handſchuhe zu verderben.

Man ſieht, ſie rechnete ihre Blumenpracht unter den Glasglocken zu den Genüſſen, die eine le⸗ bensfriſche, balſamiſche Atmoſphäre bei weitem über⸗

ragten.

Die Salons hatten ſich allmälig gefüllt. Man ſaß in verſchiedenen Zimmern und in verſchiedenen Gruppen und erquickte ſich mit Eis.

Die Unterhaltung webte ſich lebhaft zuſammen aus den Stoffen, die immer zur geſelligen Konver⸗ ſation dienen müſſen.

Die Baronin ſah ſehr zufrieden aus, und die das Glück hatten, ſie näher zu kennen, meinten, ihre Mienen verſprächen etwas eklatantes. Plötzlich flo⸗ gen Schatten über dieſe ſonnigen Geſichtszüge, Ge⸗ witterwolken lagerten einen Moment darauf, während ein Bediente ihr eine leiſe Mittheilung machte. Jeder im Kreiſe ſah dieſe Veränderung und jedem ſchien ſie einen Verluſt der Abendfreude zu bedeuten.

Man fragte ſie von allen Seiten nach dem Grunde ihrer Bekümmerniß.

Nennen Sie es nicht Bekümmerniß, erwie⸗ derte die Baronin, ſichtlich bemüht ihr Lächeln wie⸗ der thronen zu laſſen.Es iſt nun ein augenblick⸗

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