Teil eines Werkes 
4. Theil (1823)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

28 in deſſen Mitte ein Tempel von weißem Mar⸗ mor ſtand, welcher vom Silberlicht des Mon⸗ des, der am wolkenloſen Himmel hing, uͤber⸗ goſſen wurde. Die ſchimmernden Saͤulen des Tempels waren von Geisblatt, von Paſſions⸗ blumen und andern Gewaͤchſen umrankt. Dem Eingange gegenuͤber war eine Raſenbank im „Halbzirkel angebracht, umpflanzt mit Orangen, Myrthen und Geranien, die mit berauſchenden Duͤften die Luft ſchwaͤngerten. Die Hinterſei⸗

te des Tempels war von einer bluͤhenden Ka⸗ ſtanienlaube umdunkelt, in welche Feigen und Zypreſſen ſich flochten; dazwiſchen erhob ſich

hie und da eine ſchlanke Pappel. Hinabblik⸗

kend ſah Gwyllim Gaͤrten, welche terraſſenfoͤr⸗

mig bis an den Rand des klaren Bachs ſich ſenkten, der im Mondlicht funkelnd durch blu⸗

mige Wieſen wandelte. Links ſah er den Spie⸗

gel eines Sees, in dem der uͤberhaͤngende mit