Teil eines Werkes 
5. Band (1858)
Entstehung
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Wenn wir irgend einem Trupp begegneten, ſo würde derſelbe aus ſeinen eigenen Leuten beſtehen. Von dieſen hätten wir natürlich Nichts zu fürchten. Seitdem der Krieg begonnen, hätte er oft denſelben Weg allein zurückgelegt. Er ſchien überzeugt zu ſein, daß keine Gefahr vorhanden ſei.

Ich für meine Perſon theilte dieſe Ueberzeu⸗ gung nicht. Ich wußte, daß der Weg, den wir ver⸗ folgten, uns innerhalb weniger Meilen von dem Fort King vorbeiführen mußte. Ich dachte an das Entrinnen von Ringzold's Leuten. Höchſt wahr⸗ ſcheinlich waren ſie ſtracks nach dem Fort geritten und hatten die Nachricht von dem Tode des Pflan⸗ zers, mit einer Geſchichte ihres eigenen tapfern Angriffs auf die Indianer ausgeſchmückt, überbracht. Unter den Behörden war Ringzold kein gewöhnlicher Mann. Es ward vielleicht ein Detachement nach dem Lager abgeſendet und wir befanden uns gerade auf dem Wege, wo wir ihm begegnen mußten.

Es fiel mir auch noch ein anderer Umſtand ein das geheimnißvolle Verſchwinden des Mulatten in Begleitung jener Leute, wie man glaubte. Dies war hinreichend, um Mißtrauen zu erwecken, und ich ſprach daſſelbe gegen den Häuptling aus.

O, fürchtet Nichts, antwortete er.Meine Spürer werden ſie verfolgen und mir, ſobald es