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dieſe Weiſe konnte die Reiſe für den morgenden Tag abgekürzt werden. Unſerm Führer war das Land und jede Straße, die durch daſſelbe führte, wohl bekannt.
Eine ziemliche Strecke lang führte der Weg durch offene Waldung und wir konnten Alle neben einander reiten. Allmählig aber ward der Weg ſchmäler und wir ſahen uns genöthigt, zu Zweien oder Mann hinter Mann zu reiten. Gewöhnlich bildeten der junge Häuptling und ich den Vortrab — während unſere Schweſtern dicht hinter uns ritten. Hinter dieſen kamen Jack und Viola, und der Nachtrab beſtand aus einem halben Dutzend berittener Indianer— der Leibwache Oceola's. Ich wunderte mich, daß er nicht mehr von ſeinen Leuten mitgenommen hatte, und gab meine Verwun⸗ derung zu erkennen.
Er machte aber aus der Gefahr kein großes Aufhebens. Die Soldaten, ſagte er, würden ſich wohl hüten, nach Einbruch der Nacht noch im Freien zu ſein, und was den Theil des Landes beträfe, durch welchen wir bei Tageslicht kommen würden, ſo würde derſelbe niemals von Truppen durchſtreift. Uebrigens hätten auch in der letzten
Zeit keine Recognoscirungen ſtattgefunden. Die
Witterung ſei zu heiß für ſolche Unternehmungen.


