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Ausſehen lieh, das ſowohl in ſeinen Worten als in ſeinen Thaten ſo bemerkbar war? War es dies, oder war es ein noch tieferer Kummer— der Schmerz einer hoffnungsloſen Leidenſchaft, weil das verlaſſene Herz ſich nach einer Liebe ſehnte, die es niemals er⸗ langen konnte?
Für mich war es ein Augenblick gewaltiger Ge⸗ müthserregung, als der junge Häuptling ſich dem Platze näherte, wo meine Schweſter ſaß. Schon jetzt war ich das Opfer eines unglücklichen Argwohnes, und mit begierig forſchendem Blicke betrachtete ich
die Geſichter Beider, als ſie ſich einander näherten.
Ganz gewiß that ich Beiden Unrecht. An Keinem von Beiden konnte ich eine Spur von irgend Etwas entdecken, was mir Unruhe hätte be⸗ reiten können.
Das Benehmen des Häuptlings war einfach galant und ehrerbietig. In den Blicken meiner Schweſter lag nur der Ausdruck inniger Dankbarkeit.
Oceola ergriff zuerſt das Wort.
„Ich habe, Miß Randolph,“ ſagte er,„Eu um Verzeihung für den Auftritt zu bitten, deſſen Augenzeugin Ihr gezwungen geweſen ſeid, zu ſein, aber ich konnte dieſen Menſchen nicht entrinnen laſſen. Miß Randolph, er war Euer größter Feind, eben ſo wie er der unſere geweſen iſt. Mit Hülfe des Mu⸗
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