Teil eines Werkes 
5. Band (1858)
Entstehung
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Es war kaum möglich, daß wir bemerkt wor⸗ den ſein konnten. Wenn die Indianer auch Spione zurückgelaſſen hatten, ſo mußte doch die Dunkelheit uns ihren Blicken verborgen haben. Wir hatten kein Geräuſch gemacht, wodurch unſere Annäherung hätte entdeckt werden können, wenn nicht ihre Schild⸗ wachen gerade an dem Punkte ſtanden, wo wir wie⸗ der in den Wald hinein kamen. Wir ſahen aber keine Spuren hiervon und ſchloſſen daraus, daß keiner von der Bande zurückgeblieben ſei.

Wir wünſchten einander leiſe iſternd Glüg und beriethen uns in derſelben Weiſe über unſer weiter einzuſchlagendes Verfahren.

Wir waren in den Sätteln ſitzen geblieben, denn wir beabſichtigten weiter zu reiten. Wir würden hier abgeſtiegen ſein und das Licht des Morgens ab⸗ gewartet haben, um die Fährte wieder aufnehmen zu können; aber die Umſtände verwehrten uns dies.

Unſere Pferde litten an großem Durſte und ihre Reiter waren nicht beſſer daran. Wir hatten ſeit Mittag kein Waſſer gefunden, und wenige Stunden unter dem glühenden Himmel Florida's reichen hin, um den Durſt unerträglich zu machen. Ganze Tage in einem kälteren Klima würden kaum eine gleiche Wirkung äußern.

Sowohl Roß als Mann litten empfindlich—