Teil eines Werkes 
5. Band (1858)
Entstehung
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wir konnten weder ſchlafen noch ruhen, ſondern mußten Waſſer erreichen, ehe Halt gemacht werden konnte.

Wir fühlten auch empfindlichen Hunger, denn wir hatten für den langen Marſch faſt gar keine Vor⸗ kehrung in dieſer Beziehung getroffen. Die Qualen dieſes Gelüſtes jedoch waren leichter zu ertragen.

Waſſer konnte uns wenigſtens für die Nacht zufriedenſtellen, und wir beſchloſſen, weiter zu reiten, um welches zu ſuchen.

In dieſem Dilemma verſprach die Erfahrung unſerer beiden Führer, uns Hülfe zu bringen. Sie hatten früher einmal einen Jagdausflug nach der Savannah gemacht, welche wir jetzt paſſirt hatten. Es war dies zu der Zeit geweſen, wo die Stämme noch freundlich geſinnt waren, und wo es den weißen Männern geſtattet war, frei und ungehindert durch die„Reſerve“ zu ziehen.

Sie beſannen ſich auf ein Waſſerbecken, an wel⸗ chem ſie bei jener Gelegenheit ihr einſtweiliges Lager aufgeſchlagen hatten. Sie glaubten, es ſei nicht weit von dem Platze entfernt, wo wir Halt gemacht hatten.

Es konnte ſchwierig ſein, es im Dunkeln zu finden, aber wir hatten keine andere Wahl, als Durſt zu leiden oder das Waſſer zu ſuchen.