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aber ſelbſt wenn es hell genug geweſen wäre, die Fährte wieder aufzunehmen, würden die Führer doch einen andern Weg eingeſchlagen haben. Hickman's Muthmaßung war, daß die Plünderer, nachdem ſie die andere Seite erreicht, auf einem vorher verab⸗ redeten Punkte ſich wieder zuſammengefunden haben würden. Irgend eine der vielen Fährten war daher für unſern Zweck hinreichend und mußte uns aller Wahrſcheinlichkeit nach in ein Lager führen. nſer einziges Ziel war, unbemerkt über die Savahnah zu kommen, und dies ward uns vielleicht durch die Finſterniß möglich gemacht.
Schweigend wie Geſpenſter ritten wir über die freie Wieſe. Wir ritten außerordentlich langſam, damit die Hufſchläge nicht gehört werden möchten. Unſere müden Roſſe bedurften übrigens keines Zäh⸗ mens. Der Boden war günſtig— ein weicher Raſen, auf welchem unſere Thiere mit geräuſchloſem Tritte hinglitten. Unſere einzige Furcht war, daß ſie die Pferde der Indianer wittern und uns durch ihr Wiehern verrathen möchten.
Zum Glücke erwieſen unſere Befürchtungen ſich als grundlos, und nachdem wir eine halbe Stunde ſo ſchweigend weiter geritten waren, erreichten wir die andere Seite der Savannah und machten unter den ſchattigen Bäumen Halt.


