Teil eines Werkes 
3. Band (1863)
Entstehung
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leben, obſchon er da zum Fürſten erhoben worden iſt. Allein Yola

Sie kommt mit ihm, natürlich. Er wird ſie nicht zurücklaſſen können. Sie ſehnt ſich nach ihrer Inſelhei⸗ math und das bewundere ich auch gar nicht, theuerſtes Käthchen! Auf der Erde giebt es immer eine vor allen anderen Plätzen geheiligte Stelle, das iſt die Stelle, wo das Herz ein anderes Herz im offenen Geſtändniſſe ge⸗ genſeitiger Liebe angetroffen. Kein Wunder daher, daß ſich das afrikaniſche Mädchen dahin zurückzukehren ſehnt. Die menſchliche Natur iſt überall ganz dieſelbe. Für mich iſt dieſe Inſel ein Elyſium auf der Erde!

Ah, und für mich auch!

Bei dieſem gegenſeitigen Geſtändniſſe naheten der junge Gatte und ſeine Frau ſich unwillkürlich einander und küßten ſich ſo inbrünſtig, als wären ſie noch gar nicht mit einander verheirathet. Nach dieſer zärtlichen Umarmung fuhr Herbert mit Leſung des Briefes fort.

O! rief er aus, als er etwas mehr von dem Briefe geleſen,Dein Bruder will wiſſen, ob er wohl mein Pächter werden oder auch das Stück Land kaufen kann, das neben dem Jumbefelſen liegt. Der alte König hat ihm ein Capital mit auf die Reiſe gegeben und nun will er Kaffeepflanzer werden.

Ich freue mich ſehr, daß er ſolche Abſichten hat. Da will er ſich niederlaſſen und nahe bei uns ſein.

Er darf das Land nicht kaufen. Wir müſſen es ihm ſchenken, da wir ja ohnedies genug haben. Was ſagſt Du dazu, Käthchen? Du haſt es zu vergeben, nicht ich.

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