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aus und begann in dieſer Stellung kräftig mit ſeinen
beiden Händen zu rudern, um zu verhüten, daß der
Nachen mitten in die Strömung hineingezogen werde. Einige Zeit hielt dieſer eigenthümliche Kampf an,
der Nachen blieb wo er war und bewegte ſich weder
vorwärts noch rückwärts.
Die Maronen betrachteten den Nachen mit ſtummem Erſtaunen und würden unbezweifelt hierin noch länger fortgefahren haben, wären die beiden am Fuße der Baum⸗ treppe an der Felſenwand Zurückgelaſſenen, wahrſchein⸗ lich von Neugierde auf das Schickſal des Nachens getrie⸗ ben, nicht dicht an den Rand des Waſſers vorgegangen, ſo daß ihre Geſichter ganz wohl zu ſehen waren. Sofort waren ſie auch von Jemand erkannt, der noch eine alte Rechnung mit ihnen abzumachen hatte.
„Die verdammten Spanier!“ rief Quaco, auf's Aeu⸗ ßerſte verwundert, ſeine früheren Gefangenen jetzt hier zu erblicken;„die haben ſich von ihrer Wache losgemacht. Feuert auf ſie Kameraden! Laßt ſie nicht zum zweiten Mal entſchlüpfen!“
Die Rieſenſtimme des Maronenlieutenants Quaco, die ſelbſt das Brüllen des Waſſerfalles übertönte, weckte bei den Spaniern das beſtimmte Gefühl ihrer äußerſt gefährlichen Lage. Wie ein Paar Paviane, ſo gewandt und geſchmeidig, begannen ſie die Felſenwand mittelſt der Baumleiter zu erklettern.
Allein dieſer Entſchluß war zu ſpät gefaßt worden. Noch bevor ſie etwa ein Drittel der Felſenwand zurück⸗ gelegt hatten, waren ein halbes Dutzend Flintenläufe auf ſie gerichtet und ihre Körper fielen, von den Kugeln durchbohrt, mit Gepraſſel in das unten befindliche Waſſer.


