Teil eines Werkes 
3. Band (1863)
Entstehung
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289 in Hinterhalt legen, ſich verſteckt halten, bis er über den See gefahren und ihn dann ergreifen; ſo war der

von Cubina angeordnete Plan, mit deſſen Ausführung Quaco betraut worden war.

Cubina ſah jetzt ganz wohl den vorher begangenen Fehler ein, als er nach Chakra im Teufelsloche mit Fackeln hatte ſuchen laſſen. Wenn er etwa oben auf dem Felſenrande geweſen war, ſo hatte er das Fackellicht ſehen müſſen, und dann würde er dieſe Nacht gewiß nicht wiederkehren und auch ſonſt nur mit der äußerſten Vorſicht ſeinen alten Zufluchtsort wieder aufſuchen. In dieſem Falle hätte die Gefangennehmung Chakras, die nun von der höchſten Wichtigkeit war, vielleicht noch auf lange Zeit hinausgeſchoben werden müſſen.

Hatte Chakra aber die Fackeln nicht geſehen und überhaupt das Eindringen Fremder in ſeinen abgelege⸗ nen Wohnplatz gar nicht bemerkt, dann würde er unbe⸗ zweifelt ohne allen Argwohn dahin zurückkehren und zwar aller Wahrſcheinlichkeit nach in der kürzeſten Zeit, da der Zuſtand ſeiner Gefangenen ſeine baldige Gegenwart nothwendig machte.

Deshalb hatte der Maronenhauptmann den Hinter⸗ halt angeordnet. Quaco und ſeine Leute waren unter dem großen Baume aufgeſtellt, wo der Myalmann ge⸗ wöhnlich ſeinen Nachen ankerte. Hier, im dunklen Schat⸗ ten verborgen, ſollten ſie ihn ergreifen, ſobald er aus ſeinem Nachen ausgeſtiegen war.

Der Nachen wurde am Fuße der nach dem Felſen⸗ rande hinaufführenden Baumtreppe zurückgelaſſen, nach⸗ dem er dort von dem Maronenhauptmann hingebracht

worden war, um Herbert und Käthchen beim Verlaſſen III. Band. 19