Teil eines Werkes 
3. Band (1863)
Entstehung
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ſie das Leben ihrer Herrin von ſo dringender Gefahr bedroht geſehen, war ſie von ihrem Sitze neben der Thüre aufgeſprungen, hatte ſich mit außerordentlicher Schnelligkeit und Behendigkeit auf die Jüdin geſtürzt, deren Arm ergriffen, um ihn von dem beabſichtigten Ziele abzubringen und hierbei die Mündung der Piſtole auf ſie ſelbſt gewendet.

Auf dieſe Weiſe hatte Judith Jeſſuron in Folge eines keineswegs von Yola beabſichtigten Zufalles ihr Leben durch einen unfreiwilligen Selbſtmord beſchloſſen.

Dreinndfünfzigſtes Kapitel. Auaco im Hinterhalte.

Bevor der Maronenhauptmann das Teufelsloch ver⸗ laſſen, hatte er ſeinem Lieutenant hinlängliche Befehle in Bezug auf die Gefangennehmung Chakras ertheilt. Seine Abweſenheit von ſeinem Schlupfwinkel hatte nicht länger mehr bezweifelt werden können, nachdem die Ma⸗ ronen auch noch nach der Auffindung Käthchens ihre Nachforſchungen fortgeſetzt, aber nirgends eine Spur der Gegenwart des Myalmannes gefunden hatten. Chakra war unbezweifelt aus dem Teufelsloche fortgegangen, allein wohin, war nicht zu wiſſen und ſeine Spur konnte in der Nacht auch nicht verfolgt werden.

Deshalb blieb den Maronen, um ihn zu fangen, einſtweilen nuv die einzige Möglichkeit, im Teufelsloche bis zu ſeiner Rückkehr zu bleiben. Hier ſollten ſie ſich