Teil eines Werkes 
3. Band (1863)
Entstehung
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des Teufelsloches über den See zu fahren. Dabei hatte

Cubina die größte Vorſicht beobachtet, dem Nachen ganz dieſelbe Stellung zu geben, in der Chakra ihn verlaſſen hatte, damit er nicht den geringſten Verdacht ſchöpfen könne, daß der Nachen in ſeiner Abweſenheit benutzt worden ſei.

In dieſer Weiſe erwarteten Quaco und ſeine Genoſ⸗ ſen, unter denen ſich auch der Fellahfürſt Cingües befand, von ihrem Standpunkt am Rande der Lagune die An⸗ kunft des Korom antis. Obwohl die Maronen ſämmtlich mit geladenen Gewehren bewaffnet waren, ſollten ſie Chakra doch nicht tödten. Cubinas ſtrenge Befehle gin⸗ gen dahin, ihn lediglich gefangen zu nehmen. War der längſt verfehmte Myalmann auch offenbar ein fürchter⸗

licher Verbrecher, ſo war es doch nicht das Amt des

Maronen, über ſeine Verbrechen zu urtheilen oder ihn gar des Lebens zu berauben. Der gerechten Strafe konnte Chakra, wenn er einmal gefangen, gewiß nicht wieder entgehen, und ſo waren ſie ſämmtlich überzeugt, daß ſeine Gefangennahme nur das Vorſpiel zu ſeiner baldigen Hinrichtung ſei.

Um auf ihre Waffen Acht zu geben, hatten die Ma⸗ ronen noch einen anderen höchſt triftigen Grund. Es war immerhin nicht unmöglich, daß der ſchreckliche Koroman⸗ tis nicht allein zurückkehrte, denn wie ſie wußten, war er in Geſellſchaft Adams und ſeiner verwegenen Räuber⸗ bande geweſen. Wenn dieſe aber etwa mit ihm in's Teufelsloch kämen, dann würde ſich der Plan einer ſtil len Gefangennahme Chakras vielleicht in ein blutiges

Gefecht verwandeln.