Teil eines Werkes 
3. Band (1863)
Entstehung
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terlichen unvermeidlichen Folgen, von denen ſie wußte, daß ſie jetzt unmittelbar ſogleich eintreten mußten, mochte ſie da nicht im letzten Augenblicke vor der ge⸗ fährlichen That zurückbeben? Vielleicht konnte mittler⸗ weile das Opfer ſelbſt Verdacht über das von der Mu⸗ lattin bereitete Getränk ſchöpfen und es unter irgend einem Vorwande ablehnen, das letzte todtbringende Glas zu leeren?

Das waren alles nicht unmögliche Zufälle, durch die der Cuſtos leicht zu entſchlüpfen vermochte.

Oes ſtöht Manches auf dör Wüppe zwüſchen döm Glaſch und dör Lüppe! murmelte der alte Schurke, eines ſeiner Lieblingsſprüchwörter herſagend.Jo, daſch üſcht nur ßu wohr! fügte er mit bitterer und ängſt⸗ licher Betonung hinzu, als die verſchiedenen Möglich⸗ keiten eines gänzlichen Mißlingens ſeiner Pläne ihm noch einmal auf's Deutlichſte vor die Seele traten.

Hälf mür Gott! fuhr er fort und verſuchte, ſich ſelbſt zu tröſten;üch wörde moine Rache göben nücht auf, oll ör nun göht nach Spanüſchſtadt oder bloibt ßu Wüllkommenbarg. Sulötſcht muſch ös mür gölüngen doch! Doch ach! rief er mit allen Anzeichen der Be⸗ kümmerniß aus,waſch hot ßu bödäuten daſch üm Vörgloich müt döm Andern? Wönn ör könnte göhalten wörden föſcht, daſch wäre ötwaſch Graußes für moine Schudith, für müch ſölbſt auch, für müch, dön alten Schakob Schöſſuron! Wüllkommenbarg wär' moin! Oes muſch göhören düſem jongen Mahne, ör göhört Schu⸗ dith, Schudith göhört moin! ſchade, wönn moin Plan ſollte müßlüngen, nach Allem, waſch üch hobe göthan! Wönn ös müßlüngt, do bün üch oin göſchlogener