Teil eines Werkes 
3. Band (1863)
Entstehung
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Nunwohl, ich will thun, was ich kann. Auf die Mulattin ſetze ich in dieſem Falle gar keine Hoffnung. Gewiß würde ſie ſchon bei dem Maronen gleich den Zauber anwenden, ſobald ſie Gelegenheit hätte, denn ſie meint, ſie giebt ihm den Liebestrank. Allein ſie hat kaum Gelegenheit, da Cubina ſie ſich nicht nahe kommen läßt. Das macht aber Alles nichts, Chakra wird doch ſchon eines Tages Gelegenheit finden, und lange ſoll es gewiß nicht dauern, ſo lenkt er den Todtenzauber auf den Sohn der Quadrone.

Hoffentlich noch nicht ſo bald! dachte der erſtaunte Horcher, als er dieſes vertrauliche, ihn ſelbſt ſo tief berührende Verſprechen vernahm.

Eſch kommt auch wöniger an auf ühn, alſch auf dön Ahndern! ſchrie der Jude, ſich einem abermaligen Ausbruche ſeiner Verdrießlichkeit überlaſſend.Hölf mür dör Deibel! Wohrhaftig, dör Kuſchtos öntſchlüpft mür zwüſchen dön Füngern, und ſoin Gut müt. O waih, o waih! rief er faſt wehmüthig aus, als ihm die Täuſchung ſeiner ſüßeſten Hoffnungen recht lebendig vor die Augen trat,ühr hobt angöführt müch, üch globe wörklich, ühr hobt angöführt müch!

Bei dieſer Aeußerung erhob ſich der Jude auf die Füße, packte ſeinen Regenſchirm noch feſter und ſtand vor dem Neger in einer faſt drohenden Haltung.

Nein, Herr Jakob! erwiderte der Myarmann, ohne die gehorſame Miene abzulegen, die er zuvor an⸗ genommen hatte.Nein, nichts der Art, durchaus gar nichts. Sie wiſſen ja auch vollkommen, daß ich ſicher eben ſo viel Urſache habe, wie Sien den Tootengräber