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dürfen, und widmete den nahe bei ihm ungeſtört Reden⸗ den ſeine ungetheilte Aufmerkſamkeit.
Er hörte nun hinreichend, um ihn auf's feſteſte zu überzeugen, daß er eine Schweſter, freilich nur eine Halbſchweſter, aber dennoch eine Schweſter beſitze.
Die nächſte zwiſchen den beiden Ränkeſchmiedern
getroffene Verabredung mußte ihn allerdings eben ſo aufregen und in die höchſte Verwunderung ſetzen, denn ſie ging auf nichts Geringeres hinaus, als die neu er⸗ worbene Schweſter ſo bald als möglich bruderlos zu machen! „ Uehr müſcht wönden dön Sauber auch auf ühn,“ ſagte der Jude;„ör üſcht dör Hauptanſtüfter gögen müch. Sölbſt wann dör Kuſchtos üſcht aus döm Wöge, düſer Strolch, düſer Cubina würd göhen ßu oinem andern Magüſtrat, uhm ſoine Abſüchten ausßuführen gögen müch, und da wörden ſoin gönug ühm ßu hölfen. Döshalb müßt ühr ühn vörzaubern, ſo bald ühr ürgend könnt, Schakra! Da üſcht ßu vörlüren koine Soit, nücht oine Münute, wohrhaftig!“
„Ich will gewiß thun, was ich kann, Herr Jakob; aber das muß ich Ihnen doch ſagen, daß es gar nicht ſo leicht iſt, den Zauber bei einem Maronen anzu⸗ bringen. Mehr als zwanzig Jahre koſtete es mir, den Obiahzauber auf ſeinen alten Vater hinzulenken, und bei dieſem jungen Cubina habe ich es ſchon lange Zeit vergebens verſucht, ſchon ſo kange, als ſein Vater todt iſt. Ich haſſe den jungen Maronen, ganz, wie ich den alten gehaßt habe, und Sie wiſſen auch ganz wohl, warum ich ſie Beide haſſe.“
„lUech woiß daſch Alles, üch woiß daſch längſt.“
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