Teil eines Werkes 
3. Band (1863)
Entstehung
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Einige unbeſtimmte Andeutungen waren ihm freilich in ſeiner früheſten Kindheit zugekommen, allein er hatte ſie bisher für halbe Träume gehalten und hatte ſelbſt nie ſo recht daran geglaubt. Seinen Vater hatte er ganz wohl gekannt, der wie er, Cubina der Marone, genannt ward, allein von ſeiner Mutter hatte er nie⸗ mals gewußt, wer oder was ſie geweſen ſei.

War es nun möglich, daß die Quadrone Quasheba, von der er wohl zuweilen gehört, war es möglich, daß dieſe wirklich ſeine eigene Mutter ſei? Und daß die kleine Quasheba, die ſchöne, anmuthige und gebildete Tochter des Cuſtos Vaughan, ſeine Halbſchweſter wäre?

Er konnte durchaus keinen Zweifel mehr hierüber hegen. Die nachfolgende Unterredung, obwohl eigent⸗ lich gar nicht für ihn beſtimmt, ſetzte ihn in den Beſitz weiterer Einzelheiten und beſtimmterer Beweiſe. Außer⸗ dem waren ſolche Verwandtſchaften auf der Inſel Ja⸗ maica keineswegs ſo höchſt ungewöhnlich, um ihn des⸗ halb ſo ſehr in Verwunderung zu ſetzen.

Dennoch war der Horcher von dem höchſten Erſtau⸗ nen erfüllt, denn dieſe Entdeckung regte ihn mit den eigenthümlichſten und ſtärkſten Gefühlen auf. Ganz neue Gedanken entſtanden bei dieſer überraſchenden Enthüllung, neue, nie zuvor geahnte Ausſichten eröffne⸗ ten ſich für ſeine Zukunft, und neue, noch nie gefühlte und ihm vollkommen unbekannte Empfindungen durch⸗ ſtrömten ſein in halber Fiebergluth ſchlagendes Herz.

Allein für den Augenblick überwältigte er alle dieſe Erregungen ſo viel wis irgend möglich mit dem Ge⸗ danken, ihnen ſpäter einmal ungeſtört nachhängen zu