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hatte das Walddickicht in der Höhlung durchforſcht. Zu jener Zeit war Chakra noch nicht hingerichtet ge⸗ weſen, und der Jäger hatte auf dem ganzen einſamen Wege nicht die geringſte Spur menſchlichen Daſeins aufgefunden.
Deshalb wußte er auch, daß er dem Nachen hätte ſchwimmend nachfolgen können, allein jetzt, wo Cynthia den Weg verſperrte, war es eine reine Unmöglichkeit für ihn, das Waſſer unbemerkt zu erreichen. So konnte er nur auf dem Felſen bleiben und ihre Rückkehr ab⸗ warten.
Noch dachte er darüber nach, was er eigentlich thun ſolle, als er von unten her ein raſchelndes Geräuſch vernahm. Dies wurde von Jemandem gemacht, der ſich zwiſchen den an der Felſenwand wachſenden Gebüſchen bewegte.
Er ergriff einen nahen Aſt, hielt ſich an ihm und beugte ſich über den Abhang. Jetzt erblickte er zwiſchen dem Laubwerk deutlich den mit einem Tuche umwunde⸗ nen Kopf Cythias, die von Baum zu Baum auf der früher bereits erwähnten Treppe die Felſenwand hinauf⸗ kKetterte.
Ohne Zögern wandte er ſich in das Gebüſch zur Seite des Fußpfades zurück, duckte ſich nieder, um ſich zu verbergen, und erwartete ſo, was die Sclavin beab⸗ ſichtige. Vielleicht hatte ſie bereits ihre Aufgabe für dieſe Nacht erfüllt und wollte jetzt nach Hauſe zurück⸗ kehren.
Dieſe Vermuthung ſtellte ſich als ganz richtig her⸗ aus und war auch ganz nach dem Wunſche Cubinas. Die Mulattin, nachdem ſie den Kamm der Felſenwand


