Teil eines Werkes 
2. Band (1863)
Entstehung
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gend etwas bei Seite und zogen ſich zwiſchen die großen

Ausläufer des Rieſenbaumes in eine Ecke zurück, wo es dunkel genug war, um verborgen zu bleiben, und wo ſie nur ein abſichtlich Suchender zu entdecken ver⸗ mochte.

Die Geſtalten kamen jetzt näher, offenbar ein Mann und eine Frau. Das voll auf ſie ſcheinende Mondlicht ließ ſie leicht erkennen, wenn ihre Stimmen ſie nicht bereits verrathen hätten. Beide Ankömmlinge waren den Liebenden ganz wohl bekannt, denn es waren Ja⸗ kob Jeſſuron, der Jude, und Cynthya, die Sclavin.

Carambo! flüſterte der Marone, als er ſah, wer ſie waren.Was auf der Welt haben die mit einan⸗ der? Zu dieſer nächtlichen Zeit und hier, ſo weit von Hauſe entfernt! Maldito! irgend eine böſe Abſicht, gewiß!

In dieſem Augenblicke waren die beiden Nacht⸗ ſchwärmer an der andern Seite des Baumes angelangt und des Juden Rede konnte ganz deutlich von den im tiefen Schatten Stehenden gehört werden..

Nun, Cünthüa, gutes Mädchen! Du haſcht mür noch gar nücht göſagt, worum ör oigentlüch ſchückt nach

mür. Woiſcht Du ös nücht?

Ich weiß es nicht, Maſſa Jeſſuron, wenn es nicht

Waſch dönn, Mädchen? Nun, etwas von den Nachrichten, die ich ihm ge⸗ bracht habe, bevor ich zu Euch kam, als ich ihm den

Korb mit Lebensmitteln brachte. Der Marone. II. 17

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