Teil eines Werkes 
2. Band (1863)
Entstehung
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Das afrikaniſche Mädchen antwortete mit gleichen, eben ſo glühenden Verſicherungen unverbrüchlicher Liebe und Treue. Sie ſehnte ſich jetzt nicht mehr nach ihrer Gambiſchen Heimath, noch beklagte ſie länger das Schick⸗ ſal, das ſie einem Hofe entführt und⸗ he in Sel verei gebracht hatte. Die düſteren Stum 84 ihres Le ens ſchienen vorüber zu ſein und ere Brunft mis Air Gegenwart nur erfüllt von Hoffeag 152 Wunne!

Wohl länger als eine Stunde genoß d. libeſelige Paar jetzt das ungeſtörte Glück der tsirtichi en Unter⸗ haltung, bis es daran denken mußen e, dieſe Mit einem ſüßen Abſchiedskuſſe zu beſchließen.

Der Marone hielt ſeine Geliebte mit ſeinem kräf⸗ tigen Arme feſt umſchlungen, was dieſe ihm nicht nur geſtattete, ſondern auch in brünſtiger Umarmung erwie⸗ derte. Ihre feine ſchlanke Geſtalt erſchien dabei unter dem Schatten der Ceiba wie eine antike bronzene Statue eines ägyptiſchen Mädchens.

Mehr als einmal hatten ſie ſich bereits einander Lebewohl geſagt, aber immer zögerten ſie noch, ſich den allerletzten Scheidekuß zu geben. Doch jetzt mußte auch endlich dieſer ſtattfinden.

Bevor es jedoch noch hierzu kam und ihre Lippen ſich zum letzten Male begegneten, fand plötzlich eine Unterbrechung ſtatt. Von den Liebenden wurden menſch⸗ liche Stimmen vernommen, zwei Geſtalten erſchienen im hellen Mondlichte, an der andern Seite der Lichtung aus dem Walde hervortretend, und bewegten ſich raſch nach der Ceiba hin.

Unwillkürlich traten Cubina und ſeine Geliebte ſchwei⸗