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„Worauf ſtolz, Cubina?“
„Nun darauf, daß ſie ihm das Herz gebrochen, ganz wie Du es mir thun würdeſt, wenn Du einen Andern heirathen wollteſt. Der arme junge Menſch! Carambo! Wenn ich mich nicht ſehr irre, das wird ein höchſt trauriger Tag für ihn ſein!“
Das Mädchen blickte ganz erſtaunt auf.
„Trauriger Tag für ihn! Nein, Cubina, für ihn ſehr glücklich, aber für ſie, das arme Fräulein! der Tag ſehr traurig.“
„Vayatel was meinſt Du eigentlich, Yola?“
„Nicht mehr, als was ich ſage, Cubina. Fräulein Käthchen ſehr traurig ſein an dem Tage, wo ſie Herrn Mongou heirathet, ſie ſchon jetzt ſehr traurig.“
„Was!“ rief Cubina mit plötzlich vermehrter Auf⸗ merkſamkeit und gänzlich veränderter Haltung aus; „verſteh' ich Dich recht? Willſt Du ſagen, daß Fräu⸗
lein Vaughan den Herrn Smythje eigentlich nicht zu heirathen wünſcht?“
„Sie ihn nicht lieben, Cubina! Warum ſie denn wünſchen, ihn zu heirathen?“
„Ha!“ rief der Marone bedeutungsvoll aus und
über ſein Geſicht flog unverkennbar ein heller Ausdruck
lebhafteſter Freude;„warum glaubſt Du, daß ſie ihn
nicht liebt? Was für Grund haſt Du dazu, Yola?“ „Fräulein mir ſo ſagen, Cubina.“.
„Biſt Du gewiß, daß ſie geſagt, daß ſie ihn nicht
liebt?“ „Sie lacht über ihn— ſie giebt nichts auf ihn.
Mädchen nicht lieben, über den ſie lachen, niemals.“


