Teil eines Werkes 
2. Band (1863)
Entstehung
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gehen, wohl hoffen, daß dieſe Bedingungen alle in kur⸗ zer Zeit erfüllt werden möchten.

Alle dieſe Verhältniſſe ſollten indeß einſtweilen ein tiefes, ſtrengbewahrtes Geheimniß bleiben; ſelbſt ſeiner Geliebten ſollte der Liebende nichts von der ganzen An⸗ gelegenheit vertrauen. Einzig durfte er ihr mittheilen, daß Schritte geſchähen, um ihrem Bruder ſein Eigen⸗ thum wieder zu verſchaffen, doch wie, wo und wann, könnte nicht früher bekannt gemacht werden, als bis der Kampf gegen den Feind offen begonnen ſei. So hatte der Cuſtos es auf's Beſtimmteſte angeordnet.

Dennoch konnte Cubina nicht anders als durch die ihm von Yola überbrachte Nachricht höchſt erfreut ſein, denn das Verſprechen des Fräulein Vaughan enthielt nur eine Bedingung, ihren eigenen Hochzeitstag, und der war feſtgeſetzt und beſtimmt.

Ah! rief Cubina freudig aus und wandte ſich mit ſtolzem zuverſichtlichen Blicke zu ſeiner Geliebten, das wird für uns Alle ein höchſt glücklicher Tag wer⸗ den. Doch nein, nicht für Alle, fügte er langſam hinzu, während ſein Geſicht plötzlich einen trüben und

bedenklichen Ausdruck annahm;nicht für Alle. Da iſt

Einer, dem, fürchte ich, wird der Tag kein Glück ver⸗ leihen!

Ich weiß auch Jemand, Cubina, erwiederte das Mädchen mit einem Geſichtsausdrucke, der das Spiegel⸗ bild des ſeinigen war.

Was, Du weißt es auch? Fräulein Vaughan hat es Dir wohl ſelbſt geſagt? Aber ich will nicht hoffen, daß ſie ſtolz darauf iſt?