Teil eines Werkes 
2. Band (1863)
Entstehung
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Vielen Dank, liebe Theure! Vielleicht mögen wir einmal gezwungen ſein, weit über die Berge zu gehen, und noch dazu auf der Flucht, Yola. Aber wir wollen es zu vermeiden ſuchen. Wenn Dein Herr rechtſchaffen handelt, haben wir es nicht nöthig. Wenn nicht, dann wirſt Du mit mir fliehen! Willſt Du nicht?

Was Cubina wollen, Yola auch wollen; wohin er gehen, ſie auch gehen!

Dies leidenſchaftliche, mit aller Gluth der reinſten Liebe ertheilte Verſprechen wurde durch einen heißen Kuß beſiegelt, dem während einiger Augenblicke ein heiliges Stillſchweigen folgte.

Genug nun! ſagte der Liebende alsdann.Als letztes Rettungsmittel mögen wir das immerhin thun, doch wollen wir das Beſte hoffen, und vielleicht kann ja irgend ein glücklicher Zufall eintreten. Die Männer meines Gefolges ſind alle treu und werden mir ſtets helfen, aber leider ſind ſie Alle arme Jäger, wie ich ſelbſt. Wohl mag es noch eine lange Zeit dauern, be⸗ vor ich Dich vor der Welt furchtlos ganz mein eigen nennen kann, länger vielleicht, als ich erwartet. Aber das macht nichts aus, wir können oft zuſammen kom⸗ men. Doch nun, herzliebſte Yola, höre aufmerkſam dem zu, was ich Dir jetzt ſagen werde, höre aufmerkſam zu und behalte es wohl! Wenn je ein weißer Hallunke Dich beſchimpfen will Du weißt ſchon, was ich meine! wenn Du Dich jemals in einer ſolchen Gefahr be⸗ findeſt, worin Du gewiß ſein würdeſt, wäre der alte Jeſſuron Dein Herr geworden, und wer mag wiſſen, ob ſo etwas nicht jeden Tag eintreten kann, dann, liebes