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Herz, dann fliehe nach dieſer Lichtung hier im Walde und warte auf mich. Wenn ich ſelbſt nicht kommen könnte, ſo ſoll ein Anderer für mich kommen. Jeden Tag will ich einen von meinen Leuten hierher ſenden. Fürchte Dich auch nicht, nöthigenfalls ganz allein fort⸗ zugehen. Obgleich ich wegen eines gewöhnlichen Scla⸗ ven nicht gerade in Ungelegenheit kommen möchte, ſo würde ich doch Alles aufbieten, ja ſelbſt mein Leben wagen, um Dich zu beſchützen, theuerſte Yola!“
„O Cubina!“ rief das braungelbe Mädchen in leiden⸗ ſchaftlichſter Bewunderung aus,„Du guter, tapfrer Cu⸗ bina! Du nicht Gefahr fürchten?“
„Es iſt keine überaus große Gefahr dabei,“ verſetzte der Marone zuverſichtlich.„Wenn ich mich einmal ent⸗ 8 ſchloſſen habe, Dich zu entführen, ſo würde ich Dich bald außerhalb aller Verfolgung bringen können. In den ſchwarzen Gründen könnten wir jedenfalls ohne Furcht vor der Tyrannei der weißen Männer leben. Aber ich möchte nicht gern wie ein wilder Eber gehetzt werden.* Ich wollte lieber, Du ſollteſt mein in ehrlicher Weiſe 4 werden, das heißt, ich wollte Dich lieber kaufen, wie ich es beabſichtige, und dann könnten wir uns nahe bei den Pflanzungen anſiedeln und ohne alle Furcht leben. Vielleicht iſt der Cuſtos mit mir nicht ſo hart, wie mit dem alten Juden. Deine junge Herrin iſt jedenfalls gütig, wie Du mir geſagt haſt, ſie würde vielleict etwas für uns thun.“
„Gewiß, Cubina, ſie mich lieben, ſie niemals ſagen, mich zu trennen.“
„Das iſt ſchön; ſie meint, ſie will ſich nie von Dir
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