Teil eines Werkes 
2. Band (1863)
Entstehung
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Mit leiſer, flüſternder Stimme, während ſie mit heißer Liebesgluth in ſeine Augen blickte, ſagte das Mädchen das Wort:Heirathen.

Ho, ho! rief der Liebende mit zuverſichtlichem Tone aus;ich hoffe, da will nichts kommen, uns daran zu hindern. Ich habe nun ſchon faſt hundert Pfund aufgeſpart, und ein glücklicher Fang, den ich die⸗ ſen Morgen gemacht, wird dazu beitragen, die Summe voll zu machen. Der Kuſtos wird auch nicht mehr ver⸗ langen als hundert Pfund, obwohl, wenn Du einmal mein, fuhr der Liebende fort und richtete einen innigen, mit einem höchſt zärtlichen Lächeln verbundenen Blick auf ſeiner Geliebten holdſeliges Angeſicht,obwohl dann alles Geld der Welt mich nicht bewegen könnte, wieder von Dir zu laſſen. Doch ich hoffe, fügte er in ſcherz⸗ hafter Weiſe hinzu,hundert Pfund werden genügen, Dich zu meiner Sclavin zu machen.

Deine Sclavin, Cubina?

Ja, Yola, ſo wie ich jetzt der Deine bin.

Ah, in der Weiſe, Yola Dein, Dein für immer, für alle, alle Zeit!

Ich will Dir glauben, theures Mädchen, ver⸗ ſicherte der Liebende, mit einem freudigen Blicke die Heißgeliebte anſchauend.Ich bin überglücklich in dem Gedanken, daß Du auf dieſe Weiſe bereits mein biſt und daß ich Deiner Verſicherung zufolge Dein Herz wie Deine Seele beſitze. Aber, theuerſte Yola, ſo lange noch ein Anderer der Eigenthümer Deines Körpers iſt, und wenn auch nicht mit Recht, doch die Macht beſitzt, ganz nach ſeinem Belieben zu verfahren, denn wer kann