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vorüber war, begann das Zwiegeſpräch. Das Mäd⸗ chen redete zuerſt.
„O, Cubina! Neues zu erzählen!“
„Komm, mein Lieb! was Neues denn? Ah, Du ſiehſt ernſthaft aus, Yola; Deine Neuigkeiten ſind nicht ſehr gut, nicht wahr?“
„Nein, nicht gute, ſchlechte Neuigkeiten!“
„Laß mich ſie hören, Lieb. Hat Dir Cynthia viel⸗ leicht etwas geſagt? Du ſollteſt gar nicht beachten, was das Mädchen ſagt.“
„Nein, Cubina, ich kümmern nicht, was ſie ſagt. Ich ſie kennen— böſes, ſchlechtes Mädchen. Nicht Cynthia ſagen, was mich nun quält. Fräulein Käth⸗ chen ſagen.“
„O, etwas, was Fräulein Vaughan geſagt, kann nichts Schlimmes ſein. Aber was iſt es denn, liebe Yola? Nach allem dieſen kann es nicht viel ſein.“
„O, Cubina, es wohl etwas ſein. Ich fürchten, ich bleiben müſſen lange Zeit von Dir, ſehr lange Zeitl“
„Von mir entfernt bleiben? Fräulein Vaughan wird doch Deiner Zuſammenkunft mit mir nicht ent⸗ gegen ſein?“
„Nein, das nicht. Etwas Anderes mich hindern, ganz Anderes.“
„Was denn?“ forſchte der Liebende, der jetzt ſah, daß ſeine Geliebte zögerte, ein Wort auszuſprechen, deſſen Erinnerung allein ſie erröthen ließ.„Komm, liebe Yola, fürcht' Dich nicht, es mir zu ſagen. Wir ſind ja Verlobte und da ſollte kein Geheimniß zwiſchen
uns ſein. Was wollteſt Du nur ſagen?“ 2*


