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„Nein, nicht ich,“ antwortete Judith und wechſelte die Farbe, als ſchäme ſie ſich, ſich neugierig und ſchwach gezeigt zu habeu.„Was kümmere ich mich auch um ihn oder um ſein Band!“
„Daſch macht nüchts, Schudith, daſch macht gor nüchts, wenn Du nur machen kannſcht, daſch ör ſüch um Düch bekümmert.“
„Daß er ſich um mich bekümmert! Was, Vater, willſt Du, daß er ſich in mich verliebt?“
„Schuſt daſch,— ſchuſt ſo.“
„Warum denn das, ſag'?“ 3
„Frog jötzt nücht. Uech habe oin Vorhaben und Du ſollſt ös ßur röchten“ üſſen, Schudith. Mach
ühn nur ün Düch z über dü Ohren wo⸗ möglich.“ Der RN⸗ empfangenden nicht gerade zu mie„een Blicken war, als ſie ihn ver⸗ 1. Mißvergnügen zu bemerken.
c,“ fragte ſie, nach einer Pauſe des Nach⸗
und beim Sprechen lächelnd,„wie, wenn, um
einzufangen, ich ſelbſt in die Falle geriethe? Sagt
man nicht, daß die Tarantel oft in ihrer eigenen Falle gefangen wird?“
„Wönn's Dür gelüngt, oinßufangen dü Flüge, moine kloine Spünne Du, ſo hat daſch nüchts ßu bö⸗ deuten. Dann üſt ös um ſo böſſer. Aberſcht örſt oin⸗ fangen Doine Flüge. Güb Doin Hörz jo nücht früher fort, alſch büs Du hoſt ſoins gewüß, und dann thu, wü Du Luſt hoſt. Doch nun ſoi ſtüll, üch höre ühn kommen aus ſoiner Kammer. Uech muß hün und ühn


