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283 barſch.„Es giebt ja kein anderes weibliches Weſen zu Willkommenberg, von dem der junge Engländer etwa reden könnte. Aber Du haſt noch immer das kupfer⸗ farbige Mädchen im Kopfe. Natürlich meine ich Käth⸗ chhen Vaughan. Was ſagt er von ihr? Er muß ſie geſehen haben, wenn ſein Beſuch auch noch ſo kurz ge⸗ weſen. Deshalb haſt Du letzte Nacht gewiß mit ihm über ſie geſprochen, denn Du haſt lange genug mit ihm aufgeſeſſen, um allen möglichen Schandkram auf der ganzen Inſel zu beſprechen. Nun wohl, was ſagt er von ihr?“
Bei all' dieſem Geſchwätz ſchien die Jüdin doch nicht die urſprüngliche Frage außer Acht gelaſſen zu haben, und deren oftmalige Wiederholung war lediglich darauf berechnet, das große Intereſſe zu verbergen, mit dem ſie die Antwort erwartete. Verriethen ihre Worte auch nicht dies Intereſſe, ihre Blicke thaten dies gewiß, denn wie ſie ſich vorwärts beugte, um genauer zu hören, hätte ein geübter Beobachter in ihren Augen ganz ſicher die Art ihrer Beunruhigung entdecken können, die von einem Herzen ſtammt, wo die Leidenſchaft der Liebe gerade im Beginne zu erwachſen,— knospend, aber noch nicht in voller Blüthe.
„Jo, Schudith, jo,“ gab der Sklavenhändler zu, ſo von ſeinem eigenen Kinde verſpottet,„dör jonge Mann ſprach froilich von ſoiner Coſüne Käthchen, denn üch wünſchte ßu wüſſen, waſch wohl ſoine Moinung von ühr ſoi und frogte ühn. Uech hoffte ſöhr, ör hätte mit ühr auch gezankt, aberſcht noin, ör hat düſes nücht gethon.“
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