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dith, ör muß behandelt wörden, und Du büſt görade dü röchte, daſch ßu thun!“
„Wie, Vater, wenn man Dich hört, ſo könnte man
glauben, dieſer arme, junge Engländer wäre eine reiche Zuckerpflanzung, die für einen großen Gewinn erhandelt werden müßte—“ „ Ha, ha!“ rief der Andere, ſie unterbrechend,„die⸗ ſches könnte ja auch ſoin, daſch ör würklich oine roiche Suckerpflanzung iſcht. Wür wörden ſöhn, wür wör⸗ den ſöhn.“
„Nun, wenn es der große Gaſt von Willkommen⸗ berg wäre,“ fuhr Judith, ohne die Uuterbrechung zu beachten, fort,„oder wenn es der Herr von Schloß Montagu geweſen wäre, den ich behandeln ſollte,“ und hierbei lächelte die Jüdin bedeutungsvoll,„dann hätte ich Dich vielleicht ſchon etwas beſſer verſtanden.“
„Ach, daßu üſt ja gor koine Auſchſücht da, nücht
dü gerüngſchte Auſchſücht, Schudith.“
„Keine Ausſicht, wozu?“ fragte die ſchöne Jüdin
plötzlich.
„Koine Auſchſücht, daſch hoißt—* „Komm, werther Rabbi, ſprich Dich aus! Du
brauchſt nicht bange zu ſein, mir zu ſagen, was Du
denkſt, denn ich weiß es bereits.“
„Waſch dachte üch dönn, Schudith?
Der Vater that dieſe Frage mehr in der Abſicht, einer weiteren Auseinanderſetzung zu entgehen, aber die Tochter antwortete auf der Stelle.
„Du dachteſt und denkſt auch noch, daß ich, Deine
DTochter, das Kind eines alten Negerhändlers, keine


