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Wer würde da nicht Judith Jeſſuron beneiden, des Sclavenhändlers Tochter?“
„Halt, hierüber grode nur oin Wort, lübe Schu⸗ dith. Uen ſoiner Gögenwart müſſen wür ſo wönig als möglich von Selaven reden. Oer muß auch koin Poit⸗ ſchen ſehen, als büs ör ſchon daran gewöhnt iſcht. Ra⸗ vener muß ſüch mäßigen. Uech könne möhr alſch oinen jongen Engländer, dör ſoinen Platz grode döshalb ver⸗ laſſen hat. Oer braucht gar nücht unter dü Sclaven ßu kommen. Dafür wüll üch ſorgen. Aber, lübe Schudith, Ahlles hängt von Dür ab und üch woiß, Du kannſcht, wönn Du nur wüllſcht.“
„Was können, lieber Vater?“
„Mache düſen jongen Mann genoigt, boi uns ßu bloiben.“
Der dieſe Worte begleitende ſchlaue Blick verrieth einen ganz andern Sinn, als den ſie buchſtäblich ent⸗ hielten.
„Wohl,“ erwiederte Judith und ſchien ſie nur buch⸗ ſtäblich zu nehmen,„ich denke, das wird keine großen Schwierigkeiten machen. Wenn er wirklich ſo arm iſt,
wie Du geſagt haſt, ſo wird er mit ſeiner jetzigen Stel⸗
lung wohl zufrieden ſein und wird ſich dieſelbe zu er⸗ halten ſuchen.“
„Daſch iſcht mür noch nücht ſo ganz gewüß. Oer
iſcht oin jonger Mahn von ſtolzem Goiſt. Daſch hot ör dadurch bewüſen, daſch er ſoinen Onkel verließ, ohne oinen Heller in dör Taſche, und dön Kuſchtos ſoin Geld verſchmähte. Boi moiner Söle! Waſch oin närriſcher Kerl daſch iſcht! Oer muß behandelt wörden, Schu⸗


