Teil eines Werkes 
[1. Band] (1863)
Entstehung
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geſtellten Bedingungen, die Herbert für nur zu günſtig hielt, nahm er die ihm angebotene Stellung an, und von dieſem Augenblicke an wurde dasglückliche Thal ſeine neue Heimath.

Neununddreißigſtes Kapitel. Ein Ränke ſchmiedender Vater.

Jacob Jeſſuron war gewiß niemals freigebig gewe⸗ ſen, ohne dafür alsbald einen Lohn zu erwarten. Wohl niemals in ſeinem Leben hatte er ein Vögelchen fliegen laſſen, ohne die Erwartung, dafür eine gebratene Gans wieder einzufangen.

Welchen Gegenſtand hatte er aber nun in⸗Ausſicht, da er der Gönner und Beſchützer des jungen Englän⸗ ders geworden war, eines flüchtigen Abenteurers, der offenbar nicht die geringſte Wiedervergeltung leiſten konnte? Warum ſolche freigebige, freiwillige und offen⸗ bar unverdiente Bedingungen? Denn in Wahrheit, Herbert war doch gewiß kein geeignetes Holz, um einen Sclaventreiber daraus ſchnitzen zu können, eine Bezeich⸗ nung, die ziemlich gleichbedeutend mit der eines Buch⸗ halters war.

Unbezweifelt hatte der Jude einen tief angelegten Plan, aber ſowohl hierin, wie auch in anderen Dingen behielt er ſeine Gedanken für ſich. Selbſt ſeinekoſt⸗ bare Schudith war diesmal nur halb in ſeine Abſich⸗ ten eingeweiht, obwohl eine zwiſchen Vater und Tochter