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Der gänzlich unerwartete Vorſchlag machte den jun⸗ gen Engländer zögernd und nachdenkend. Freilich nicht lange. Seine verlaſſene, hilf⸗ und heimathloſe Lage ſtellte ſich ſeinem Geiſte zu offenſichtlich dringend dar, um ihn lange in Zweifel zu laſſen, welche Antwort er geben ſolle.
Hundert Pfund jährlich war ſicherlich mehr, als er ſonſt irgendwo bekommen konnte, weit mehr, als er er⸗ wartet hatte. Und dafür ſchienen keine ſehr ſchwierigen Pflichten zu übernehmen zu ſein. Freilich wußte er gar nichts von dem Mannoe, der ihn anſtellen wollte. Auch hatte er ganz wohl ſein jüdiſches und etwas abſchrecken⸗ des Geſicht bemerkt, doch nach der bereits erfahrenen freundlichen Behandlung des Mannes konnte er nichts Uebles von ihm erwarten.
Was kam es übrigens darauf an, wer ſein Herr war, ob ein Jude oder ein Chriſt? Er war ja durch⸗ aus nicht in der Lage, es ſo genau damit zu nehmen, weſſen Brod er eſſe.
Dieſe Gründe und Erwägungen drängten ſich mit größter Schnelligkeit ſeinem Geiſte auf und trieben ihn zur Annahme des ihm von ſeinem Wirthe gemachten Vorſchlages.
Noch eine andere Erwägung trieb ihn ebenfalls, und obwohl ſie ſo höchſt unbeſtimmt und ſchwankend war,
daß er ſich ſelbſt ihrer wohl kaum ganz bewußt ward,
ſo war dieſe doch ein triftigerer Grund ſeines Bleibens, als alles Andere, denn dieſer allein würde ihn zu einer bejahenden Antwort beſtimmt haben.
Nach einigen weiteren Hin⸗ und Herreden über die


