Teil eines Werkes 
[1. Band] (1863)
Entstehung
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geſetzlichen Erben übergehen, den nächſten Verwandten ſeines eigenen Stammes.

Da er ſeine Tochter wirklich zärtlich liebte und entſchloſſen war, ſie um jeden Preis zu ſeiner Erbin einzuſetzen, ſo wäre dies eine ſchreckliche Verlegenheit für ihn geweſen, hätte es hierin gar keinen Ausweg gegeben. Glücklicher Weiſe war ein ſolcher vorhanden und Herr Vaughan kannte ihn auch ganz wohl. Die⸗ ſelbe Verſammlung, die jenes ſchlimme Geſetz gegeben,

hatte auch für einen Ausweg geſorgt, durch den es in

gewiſſen Ausnahmsfällen umgangen werden konnte: das heißt, ein Mann von großem Vermögen und Einfluß konnte durch eine Specialakte begünſtigt werden.

Da Loftus Vaughan gerade ſo ein Mann war, ſo wußte er ſehr wohl, daß er ſich eine ſolche Akte zu jeder Zeit verſchaffen könne, und hatte auch die volle Abſicht, ſo zu verfahren; aber derſelbe Geiſt der Ver⸗ zögerung, der ihn abgehalten, ſeine Pflicht gegen die Mutter zu erfüllen, war auch wiederum die Urſache, daß er ſeine Pflicht gegen das Kind vernachläſſigte. Um ſich dieſes Specialſtatut zu verſchaffen, hätte er eine Reiſe nach der Hauptſtadt machen und vielleicht ſogar dort länger verweilen müſſen, um die Verſamm⸗ lung deshalb anzugehen, vas ihm vielerlei Plackerei und Koſten verurſacht hätte. Dieſe Ausſicht auf alle die Unbequemlichkeiten ließ ihn ſtets die Ausführung dieſes Vorhabens verſchieben, und obgleich er nie auch nur einen Augenblick daran dachte, ſeine Abſicht gänz⸗ lich aufzugeben, ward ſie doch niemals in's Werk geſetzt.

In ſolcher Lage waren ſeine Familienangelegenheiten