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vergiftet zu haben, der ganz plötzlich und geheimnißvoll aus der Welt geſchieden war. Sein Schickſal ward in der That nicht ſehr beklagt, da er im Rufe ſtand, ein höchſt grauſamer Sclavenherr zu ſein, und auch der ge⸗ genwärtige Beſitzer hatte geringen Grund, es zu be⸗ dauern, da es ihn in den Beſitz eines Gutes brachte, wonach er lange getrachtet.
Großen Aerger verurſachte es ihm jedoch, daß, ſeit⸗ dem er in den Genuß dieſes Beſitzthums getreten, ver⸗ ſchiedene ſeiner werthvollſten Sclaven plötzlich geſtorben waren und zwar in einer Weiſe, die zu der Annahme führen mußte, daß Obi zu ihrem Geſchicke weſentlich beigetragen.
Chakra, der Myal⸗Mann, ſtand im Verdachte, ihren Tod verurſacht zu haben; er ward angeklagt und zur Unterſuchung gezogen. Der Richter waren drei,— drei Gerichtsperſonen aus der Nachbarſchaft, denn dieſe Anzahl wurde für hinreichend erachtet, um ein Todes⸗ Urtheil über einen Sclaven auszuſprechen. Der Vor⸗ ſitzende des Gerichtshofs war des Mannes eigener Herr, Loftus Vaughan, Gutsbeſitzer, Eigenthümer von Will⸗ kommenberg und custos rotulorum des Bezirkes.
Das Verbrechen, deſſen Chakra bezüchtigt, war die „Ausübung der Künſte des Obi“. Dieſe Anklage be⸗ zog ſich nicht auf den Tod des früheren Herrn von Willkommenberg, ſondern auf den der Selaven, der erſt neuerdings auf dem Gute, wie auch auf den Pflanzun⸗ gen der beiden andern Richter ſtattgefunden, die bei der Unterſuchung thätig waren.
Die Beweiſe waren allerdings nicht ganz klar,


