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wurden aber von den Richtern doch für zureichend er⸗ kannt, um eine Ueberführung zu begründen. Merkwürdiger Weiſe ſchien von den drei Richtern des Angeklagten eigener Herr— der Vorſitzende des Gerichtshofes— am meiſten bemüht, die Unterſuchung zu dieſem Ausgange zu führen, und zwar mit ſolchem Eifer, daß er jede Anſtrengung machte, die Meinungen der beiden andern zu beherrſchen, wobei ihm ſeine be⸗ vorzugte Stellung die Macht gab, die Entſcheidung vollſtändig zu beeinfluſſen. Einer von ihnen hatte ſich wirklich für eine Freiſprechung ausgeſprochen, aber nach einer flüſternden Berathung mit dem Cuſtos zog er
plötzlich ſeine frühere Meinung zurück und gab ſeine
Stimme für die Verurtheilung.
Zu jener Zeit erzählte man ſich, daß Loftus Vaug⸗ han bei der Unterſuchung von niedrigeren Gründen ge⸗ leitet worden, als blos von ſtrenger Gerechtigkeitsliebe oder dem Wunſche, die Kunſtgriffe des Obi zu zerſtö⸗ ren. Wohl raunte man ſich Geheimniſſe zu, Familien⸗ geheimniſſe, mit denen der Koromantiſche bekannt ge⸗ worden, ein eigenthümliches Ereigniß, deſſen einziger lebender Zeuge er geweſen. Auch ſollte dies von ſolcher Art ſein, daß ſelbſt das Zeugniß eines Negers Ungele⸗ genheit gebracht hätte. Deshalb ſagte man, daß dies und nicht der Obiahismus das Verbrechen ſei, wofür Chakra mit ſeinem Leben büßen ſollte.
Dies Gerücht mag indeß, wie es nur zu oft der Fall, eine Läſterung geweſen ſein, eine reine Ver⸗
leumdung.
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