Teil eines Werkes 
4. Band (1861)
Entstehung
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dem die Jägerin den Arm erhob, ſah ich, daß ihr Hand gelenk mit einem Streifen Baumwollenzeug umwickelt war. An der Binde war eine leichte Blutſpur zu ſehen!

„Ha! Sie ſind verwundet?“ fragte ich, auf den Verband deutend.

„Es iſt nichts, als eine unbedeutende Verletzung, die mir die Spitze des Meſſers beigebracht hat. Wa⸗ka⸗ra hat mich verbunden und obwohl die Wunde noch ein wenig blutet, hat es doch nichts zu ſagen.“

Der Häuptling verſah alſo das Amt eines Chirur⸗ gen, als wir ihn in der vermeintlich zärtlichen Stellung ſahen! Immer heiterer wurde Wingroves Himmel.

„Welch ein Satan!“ ſagte ich mit Bezug auf Su⸗ wa⸗nee.„Sie hat den Tod verdient.“

„Ach— die Unglückliche! Sie hat ein ſchreckliches Schickſal erfahren und ſie mag es verdient haben oder nicht, jedenfalls kann ich mich nicht enthalten, ſie zu bedauern. Ich wünſchte von Herzen, daß es ihr erſpart geblieben wäre: aber mein treuer Gefährte nahm den Angriff auf mein Leben wahr; und wenn er mich in Gefahr ſieht, vermag ihn niemand zu bändigen. Es i*ſt nicht das erſte mal, daß er mich vor einem Feinde beſchützt, denn während der verfloſſenen ſechs Monate war mein Leben eine Kette ſchwerer Prüfungen und trauriger Erlebniſſe.“

Ich verſuchte, ſie von dieſen düſteren Gedanken ab